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The China Atlas

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eSIM für China: Auswahl, Installation, Kosten und Recht

Welche eSIM für China, wie Sie sie auf iPhone und Android einrichten, was sie im Oktober 2026 kostet und was chinesische Vorschriften zu VPN und Roaming sagen.

Stand: Veröffentlicht: 14 Min. Lesezeit

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Die östliche Nanjing-Straße in Shanghai bei Nacht, ein golden beleuchtetes Kaufhaus mit Kuppel und Leuchtreklamen
Die Fußgängerzone der östlichen Nanjing-Straße in Shanghai am Abend, zwischen den beleuchteten Fassaden der Kaufhäuser.Östliche Nanjing-Straße, Shanghai · 上海南京东路 · 31°14′10″ N 121°28′15″ O · . Foto: Chainwit., CC BY 4.0

Für die meisten Reisenden ist eine Reise-eSIM mit reinem Datentarif die passende Wahl: zu Hause installiert, ohne Registrierung, verbunden ab der Landung. Eine chinesische SIM von China Mobile, China Unicom oder China Telecom bringt eine +86-Nummer, wird aber auf den Reisepass registriert. Eine Woche unbegrenzte Daten kostete am 4. November 2026 bei den beiden geprüften Anbietern 25,00 € und 25,50 €.

Brauchen Sie Daten oder eine chinesische Nummer?

Für die meisten Reisen genügen Daten. Karten, Messenger, Übersetzer und Bezahl-Apps laufen darüber, und die großen Bezahl-Apps verlangen keine chinesische Nummer mehr: WeChat Pay nimmt laut seiner Hilfeseite eine ausländische Nummer an, sofern sie SMS empfängt (Stand: 7. Oktober 2026); für Alipay wird dasselbe berichtet. Wie beide Apps mit einer deutschen Karte laufen und was das kostet, steht unter mit Alipay und WeChat Pay in China bezahlen.

Reise-eSIMs haben keine chinesische Rufnummer, keine SMS an eine chinesische Nummer und keine Anrufe im chinesischen Netz. Was über Daten läuft, funktioniert trotzdem, von der Messenger-Telefonie bis zu jeder App, die ohne Mobilfunknummer auskommt.

Eine +86-Nummer brauchen Sie nur, wenn Ihre Reise an einem Dienst hängt, der für Ansässige gebaut ist, etwa an einer Liefer-App oder an einem Konto, das per chinesischer SMS bestätigt wird. Dann ist die chinesische SIM das passende Werkzeug, mit ihrer Registrierung.

Filiale von China Unicom an der Binhe-Straße in Shenzhen, mit rotem Firmenschild und 5G-Werbung über dem Eingang
Eine Filiale von China Unicom am Binhe Boulevard in Shenzhen, mit 5G-Werbung und Angeboten für Breitbandanschlüsse. Hier schließt man einen chinesischen Mobilfunkvertrag ab, mit dem Reisepass.Binhe Blvd, Futian, Shenzhen · 深圳福田滨河大道 · 22°32′05″ N 114°04′44″ O · . Foto: Haxyatamngu Luuo, CC0

Reise-eSIM, chinesische SIM oder Roaming?

Reise-eSIMChinesische SIMRoaming mit dem eigenen Vertrag
RegistrierungkeineReisepass, vor Ortkeine
Nummerkeine+86die eigene
Übergang ins Internetaußerhalb des Festlands, wenn der Anbieter es angibtin Chinabeim heimischen Anbieter
Vorbereitungvor dem Abflug installierenFiliale eines Betreiberskeine
Kostenab 11,00 € für drei Tage (Stand 4. November 2026)chinesische TarifeRoaming-Preis Ihres Anbieters

Stand:

Die Reise-eSIM eines internationalen Anbieters

Ein Vertrag mit einem Unternehmen außerhalb Chinas, der im chinesischen Netz zu Gast ist; die China-Tarife von Airalo* laufen über China Unicom. In China wird nichts registriert, und es kommt nichts Örtliches dazu. Airalo gibt an, sein Verkehr laufe über Gateways außerhalb des Festlands, weshalb in China gesperrte Dienste über seine Daten erreichbar bleiben sollen.

Die chinesische SIM eines örtlichen Betreibers

China Mobile, China Unicom und China Telecom verkaufen an Reisende, nach dem Erlass Nr. 25 des Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie, in Kraft seit dem 1. September 2013. Der Betreiber muss vor der Freischaltung ein Ausweisdokument sehen, bei Ausländern ist der Reisepass ausdrücklich genannt, und er erfasst Art, Name, Nummer und Anschrift. Die Angaben bleiben zwei Jahre nach Vertragsende gespeichert. Das führt in eine Filiale wie die oben abgebildete, mit Pass, und dort gleicht der Betreiber seit dem 1. Dezember 2019 auch Ihr Gesicht mit dem Dokument ab. Eine chinesische Leitung verhält sich wie eine chinesische: Was im Land gesperrt ist, bleibt über ihre Daten gesperrt.

Seit Oktober 2025 verkaufen die chinesischen Betreiber auch eSIMs, aktiviert in ihren Filialen. Für ein mitgebrachtes Telefon taugt das kaum: Laut Apple können nur eSIM-iPhones, die auf dem chinesischen Festland gekauft wurden, die eSIM eines Festlandbetreibers installieren.

Roaming mit dem eigenen Vertrag

Ihr Anbieter rechnet die Nutzung des chinesischen Netzes ab. Es gibt nichts zu installieren und nichts zu registrieren, der Verkehr läuft über Ihr Heimatnetz. Das ist der einfachste Weg und meist der teuerste. Bei Vodafone ist das ReisePaket World in den meisten Verträgen voreingestellt: 9,99 € je Kalendertag für 500 MB, 50 Minuten und 50 SMS, und schon eine App, die im Hintergrund Daten zieht, löst den Tagespreis aus; die Woche kostet 34,99 € für 4 GB, laut Vodafones Produktinformation vom Juli 2026. O2 bietet Roaming Plus World an, 14,99 € für 2 GB und einen Monat in 105 Ländern, darunter China. Die Telekom ordnet China der Ländergruppe 3 zu; was das kostet, steht in Ihrem Tarif. Schalten Sie das Datenroaming der deutschen Karte aus, wenn Sie eine Reise-eSIM nutzen.

Zwischen Anbietern wählen

Ist die Reise-eSIM die Antwort, unterscheiden sich die Tarife in fünf Punkten:

  1. Wo der Verkehr ins offene Internet übergeht. Ein Anbieter, der Gateways außerhalb des Festlands angibt, sagt damit, dass gesperrte Dienste über seine Daten laufen sollen.
  2. Laufzeit gegen Reisedaten, gerechnet ab der ersten Verbindung.
  3. Unbegrenztes oder festes Datenvolumen, und was nach einem Tageskontingent mit der Geschwindigkeit geschieht.
  4. Hotspot, wenn ein Laptop oder ein zweites Telefon mitversorgt werden soll.
  5. Hongkong und Macau, wenn die Reise dort entlangführt.

So richten Sie die eSIM ein

Der Anbieter schickt einen QR-Code oder Zugangsdaten zum Eintippen, und das Telefon lädt das Profil über eine bestehende Internetverbindung herunter.

Am iPhone

eSIM funktioniert ab dem iPhone XS, laut Apples Einrichtungsanleitung vom 17. September 2026. In den Einstellungen öffnen Sie den Bereich Mobilfunk, wählen einen Tarif hinzuzufügen und scannen den QR-Code oder geben die Daten von Hand ein. Apple verlangt dabei eine WLAN-Verbindung. Für die eSIM eines zweiten Anbieters muss das iPhone entsperrt sein, so Apples Seite zu Dual-SIM: Ein an Ihren Anbieter gebundenes Gerät nimmt sie nicht.

Das iPhone Air nimmt nur eSIMs, überall auf der Welt, laut Apple. Umgekehrt nehmen von den in Festlandchina verkauften iPhones nur das 17e, das Air und die 18-Pro-Modelle eine eSIM; die übrigen dort verkauften Modelle haben zwei physische SIM-Plätze.

Unter Android

Bei Samsung Galaxy führt der Weg über Einstellungen, Verbindungen, SIM-Manager und „eSIM hinzufügen“, dann den QR-Code scannen, laut Samsungs Hilfeseite. Bei Google Pixel liegt die Funktion unter Netzwerk und Internet, SIMs. In beiden Fällen legen Sie anschließend fest, welche Leitung die mobilen Daten trägt.

Wann installieren, wann aktivieren

Installieren Sie zu Hause im WLAN. Airalo gibt an, dass die meisten seiner Tarife erst mit der ersten Verbindung zu einem Netz am Zielort zu laufen beginnen und nicht beim Scannen des Codes; Ausnahmen nennt das Tarifdetail. Holafly schreibt dasselbe über seine Tarife. Das sind Angaben der Anbieter: Lesen Sie die Bedingungen des Tarifs, den Sie kaufen. Nach der Landung schalten Sie die mobilen Daten auf die eSIM-Leitung und Datenroaming für sie ein, denn sie ist im chinesischen Netz zu Gast.

Hochhäuser in Lujiazui bei Nacht von der Straße aus gesehen, dazwischen der rosa beleuchtete Oriental Pearl Tower
Die Lujiazui-Ringstraße in Shanghai bei Nacht, mit Bürotürmen und dem Oriental Pearl Tower.Lujiazui, Pudong, Shanghai · 上海陆家嘴 · 31°14′12″ N 121°29′47″ O · . Foto: The China Atlas

Was kostet eine eSIM für China?

Die Preise ändern sich, und dieselbe Seite zeigt je nach Währung und Abfrageland andere Beträge. Die folgenden Zahlen sind Angaben der Anbieter, aus Europa abgerufen, in Euro.

Unbegrenzte Tarife

Stand 4. November 2026. Airalo drosselt seine unbegrenzten Tarife nach 3 GB am Tag auf 1 Mbit/s.

Anbieter3 Tage7 Tage15 Tage30 Tage
Airalo, unbegrenzte Daten11,00 €25,00 €45,50 €64,00 €
Holafly, unbegrenzte Daten11,42 €25,50 €47,90 €70,90 €

Stand:

Am 18. September 2026 nannte Airalo für sieben Tage noch 24,00 €. Ein Vergleich sagt deshalb nur etwas, wenn Datum, Währung und Abfrageland dabeistehen. Holafly führt seine deutsche China-Seite unter dem Titel „Unbegrenzte Daten mit VPN“, ohne auf der Seite zu erklären, was damit gemeint ist.

10 GB für 30 Tage

Ein festes Volumen ist günstiger, wenn Sie vor allem Karten, Nachrichten und Bezahl-Apps nutzen. Am 8. Oktober 2026 kosteten 10 GB für 30 Tage bei Airalo 24,50 €, bei Saily* 23,99 € und bei Nomad umgerechnet 15,11 €.

Was die Anbieter zu gesperrten Apps sagen

Die Anbieter versprechen nicht dasselbe, und der Unterschied wiegt mehr als der Preis. Airalo, Holafly und Nomad schreiben, Google und WhatsApp funktionierten ohne VPN; Airalo gibt an, der Verkehr verlasse das Festland. Saily schreibt dagegen in seinen eigenen Fragen und Antworten, für WhatsApp und die Anmeldung bei Google brauche es weiter ein VPN. Ubigi sagt beides, Jetpac gar nichts. Wer WhatsApp braucht, prüft also die Aussage des Anbieters vor dem Kauf.

Regionaltarife

Führt die Reise auch nach Japan, Korea oder Südostasien, kann ein Regionaltarif günstiger sein als zwei Ländertarife: Airalo bietet Tarife für Asien ab 4,00 € an, die China einschließen. Prüfen Sie Laufzeit und Datenvolumen, und fragen Sie auch hier, wo der Verkehr ins Internet übergeht.

Was ein Anbieter über Routing oder über erreichbare Dienste schreibt, ist eine Werbeaussage: Kein Betreiber veröffentlicht seine Zusammenschaltungen, unabhängig prüfen lässt sich das nicht. Lesen Sie es als Absicht, und halten Sie eine Alternative bereit.

Wie viel Datenvolumen brauchen Sie?

Weniger, als die meisten Tarife bieten, solange Sie nicht viel videotelefonieren oder streamen. Mobilfunkbetreiber nennen diese Werte:

NutzungVerbrauch
Navigation mit Kartenetwa 5 MB pro Stunde
Karten mit Satellitenansichtetwa 30 MB pro Stunde
Textnachrichtenfast nichts: 1 GB reicht für mehr als eine Million WhatsApp-Nachrichten
Videoanrufetwa 500 MB pro Stunde, 1,5 GB in HD
Video-Streaming0,7 bis 1 GB pro Stunde, bis 3 GB in HD

Stand:

Quellen: Orange Travel (März 2025), Three UK (Juli 2024), Vodafone UK.

Zwei Stunden Navigation am Tag und ständige Nachrichten bleiben deutlich unter 100 MB am Tag; eine Woche davon passt in 1 GB. Eine Stunde Videoanruf täglich kommt mit etwa 3,5 GB pro Woche dazu. 10 GB reichen damit für zwei Wochen normaler Nutzung mit Anrufen; unbegrenzte Tarife lohnen sich für Streaming oder einen Laptop am Hotspot.

Die lange Treppe zum Himmelstor am Tianmen-Berg bei Zhangjiajie, voller Besucher, unter einem gewaltigen Felsbogen
Die Treppe zum Himmelstor am Tianmen-Berg bei Zhangjiajie, dicht besetzt mit Besuchern.Tianmen-Berg, Zhangjiajie · 张家界天门山 · 29°03′13″ N 110°28′52″ O · . Foto: The China Atlas

Welche Einschränkungen gibt es?

Eine Reise-eSIM hat einige Grenzen, die Sie vor der Abreise kennen sollten.

  • Keine chinesische Nummer und keine SMS an eine solche.
  • Ein begrenzter Hotspot: Holafly erlaubt 1 GB Teilen pro Tag, ein Sieben-Tage-Tarif enthält also 7 GB zum Teilen.
  • Hongkong und Macau sind nicht automatisch dabei. Airalo und Holafly verkaufen Hongkong als eigenes Ziel, Holafly auch Macau. Dort greift die Filterung des Festlands nicht.
  • Keine dokumentierte Abdeckung abseits der großen Städte: Die hier genannten Anbieter führen China als ein einziges Ziel und veröffentlichen keine Werte für Tibet, Xinjiang oder das ländliche Yunnan.
  • Das Hotel-WLAN läuft über das chinesische Netz und damit hinter der Filterung, auch auf demselben Telefon.

Bucht sich die eSIM nach der Landung nicht ein, prüfen Sie zuerst drei Einstellungen: Die eSIM-Leitung ist eingeschaltet, die mobilen Daten liegen auf ihr, und Datenroaming ist für sie aktiv. Ein Neustart lässt das Telefon das Netz erneut suchen. Muss das Profil neu geladen werden, hilft das Flughafen-WLAN.

Brauchen Sie eine eSIM mit VPN?

„eSIM mit integriertem VPN“ ist im deutschsprachigen Raum eine eigene Produktkategorie. Gebündelt werden zwei Produkte: ein Datentarif und das Abonnement eines VPN-Dienstes. Technisch bleiben sie getrennt, die eSIM transportiert, der VPN-Client verschlüsselt.

Geht der Verkehr der eSIM ohnehin außerhalb des Festlands ins Internet, erreicht sie die in China gesperrten Dienste ohne die zweite Hälfte des Pakets. Das VPN verändert dagegen die Rechtslage: Ein Tunnel über eine chinesische Verbindung ist der eigene Kanal, den Artikel 6 der Verordnung Nr. 195 benennt, und davor warnt das Ministerium für Staatssicherheit in seiner Mitteilung vom November 2025. Was gesperrt ist, was funktioniert und welche Strafen veröffentlicht wurden, steht im VPN-Beitrag.

Es gibt Gründe, trotzdem ein VPN dabeizuhaben: den Zugriff auf Firmenressourcen, für den die Mitteilung vom November 2025 auf die staatlich genehmigten Kanäle verweist, oder die Arbeit im Hotel-WLAN, das hinter der Filterung liegt. Das spricht für eine bewusste, getrennte Entscheidung und nicht für ein fertiges Bündel.

Technik und Recht

Wo die Daten das Netz verlassen

Ein Telefon im chinesischen Netz baut zwei getrennte Verbindungen auf: die Funkverbindung zum Mast, die immer chinesisch ist, und die Datenverbindung zum Gateway, das den Verkehr ins offene Internet übergibt. Dieses Gateway kann im besuchten Netz stehen oder im Heimatnetz des Vertrags; die GSMA, der Verband der Mobilfunkbetreiber, beschreibt beide Varianten in ihren Roaming-Richtlinien, Abschnitte 7.2 und 7.3. Die Filterung greift dort, wo der Verkehr ins Internet übergeht. Liegt dieser Punkt außerhalb des Festlands, liegt die Filterung nicht auf dem Weg.

VerbindungÜbergang ins offene InternetFilterung greift
Chinesische SIM oder chinesischer TarifFestlandja
WLAN im Hotel, Café, FlughafenFestlandja
Reise-eSIM mit Home RoutingHeimatnetz des Anbietersnein
VPN über eine chinesische VerbindungFestland, verschlüsselt hindurchwird aktiv gesucht

Stand:

Was die Vorschriften sagen

Artikel 6 der Verordnung Nr. 195 des Staatsrats von 1996 legt fest, dass internationale Verbindungen über die staatlichen Kanäle laufen, und verbietet jeder Einheit und Einzelperson, eigene Kanäle einzurichten oder zu benutzen. Artikel 14 sieht eine Verwarnung und ein Bußgeld bis 15 000 Yuan vor, beim EZB-Referenzkurs vom 6. Oktober 2026 knapp 2 000 Euro.

Angewandt wurde die Regel mindestens einmal gegen einen Nutzer: 2023 verwarnte die Polizei in Chengde einen Programmierer, der für ausländische Auftraggeber arbeitete, verhängte 200 Yuan Bußgeld und zog 1,058 Millionen Yuan seiner Einnahmen ein. Chinesische Anwälte halten diese Auslegung für zu weit. Ein Fall gegen einen ausländischen Touristen ist nicht veröffentlicht.

Zwei weitere Texte regeln anderes. Das MIIT-Rundschreiben vom 17. Januar 2017 richtet sich an Telekommunikationsunternehmen und untersagt grenzüberschreitendes Geschäft über nicht genehmigte Standleitungen oder VPN. Artikel 20 der Verordnung Nr. 33 des Ministeriums für öffentliche Sicherheit sieht Bußgelder für verbotene Inhalte und Angriffe auf Netze vor. Ein Gesetzentwurf des Ministeriums für öffentliche Sicherheit zur Cyberkriminalität vom 31. Januar 2026 stand im Mai im Gesetzgebungsplan des Staatsrats, war aber am 8. Oktober 2026 nicht verabschiedet.

Durchgesetzt wird inzwischen strenger. Im April 2026 wurden Netzbetreiber in Teilen Chinas aufgefordert, VPN-Dienste zu blockieren, und der Anbieter LetsVPN setzte seinen Dienst auf dem Festland bis Mai aus, berichtete ABC News am 4. Juni 2026. Wie sich das auf den Verkehr von Reise-eSIMs auswirkt, ist nicht berichtet. Manche Dienste sperren China ohnehin: OpenAI führt Festlandchina, Hongkong und Macau nicht unter den unterstützten Ländern von ChatGPT, eine eSIM mit Ausgang in Hongkong hilft dort also nicht.

Wo eine Roaming-eSIM steht

Der Verkehr einer Reise-eSIM läuft über das Gateway des chinesischen Betreibers im Rahmen eines Roaming-Abkommens. Nach dem Wortlaut von Artikel 6 öffnet sie damit keinen eigenen Kanal ins Ausland. Das ist eine Lesart des Textes.

Innenansicht des Flughafens Peking-Daxing mit dem geschwungenen weißen Dach über der zentralen Halle
Eine der geschwungenen Stützen im Terminal des Flughafens Peking-Daxing, eröffnet 2019, mit dem Oberlicht darüber.Beijing Daxing International Airport · 北京大兴国际机场 · 39°30′44″ N 116°24′38″ O · . Foto: Xiquinho Silva, CC BY 4.0

Vor der Abreise

  1. Prüfen Sie, ob Ihr Telefon eSIM unterstützt und entsperrt ist.
  2. Kaufen und installieren Sie die eSIM zu Hause im WLAN, und speichern Sie QR-Code und Kundendienst.
  3. Lassen Sie die heimische SIM im Telefon, mit ausgeschaltetem Datenroaming.
  4. Lesen Sie, falls noch nicht geschehen, die Regeln für die visumfreie Einreise.

Häufige Fragen

Was kostet eine eSIM für China? Am 4. November 2026 kosteten sieben Tage unbegrenzte Daten bei Airalo 25,00 € und bei Holafly 25,50 €, dreißig Tage 64,00 € und 70,90 €.

Wie aktiviere ich eine eSIM für China? Installieren Sie sie zu Hause per QR-Code und schalten Sie nach der Landung die mobilen Daten und das Datenroaming auf die eSIM-Leitung.

Funktioniert eine China-eSIM auf dem iPhone? Ab dem iPhone XS, sofern das Gerät nicht an Ihren heimischen Anbieter gebunden ist.

Welche eSIM ist die beste für China? Eine, deren Anbieter zusagt, dass Google und WhatsApp ohne VPN funktionieren, mit passender Laufzeit: für zwei Wochen normaler Nutzung reichen 10 GB. Danach entscheiden Preis und Hotspot.

Wie viel Datenvolumen brauche ich in China? Etwa 1 GB pro Woche für Karten und Nachrichten, dazu rund 500 MB je Stunde Videoanruf.

Funktioniert eine eSIM in China ohne VPN? Bei Anbietern, deren Verkehr außerhalb des Festlands ins Internet übergeht, sind gesperrte Dienste über die eSIM-Daten erreichbar. Für das Hotel-WLAN gilt das nicht.

Gibt es eine China-eSIM mit Telefonnummer? Nicht bei den hier genannten Reise-Anbietern. Eine +86-Nummer gibt es mit einer chinesischen SIM, registriert auf den Reisepass.

Kann ich mit einer China-eSIM einen Hotspot einrichten? Je nach Tarif. Holafly erlaubt 1 GB pro Tag; prüfen Sie die Bedingungen vor dem Kauf.

Gilt die eSIM auch für Hongkong und Macau? Nur, wenn der Tarif sie einschließt. Airalo und Holafly verkaufen Hongkong getrennt, Holafly auch Macau.

Brauche ich eine eSIM mit integriertem VPN? Nicht, um gesperrte Dienste zu erreichen, wenn der Anbieter den Verkehr außerhalb des Festlands ausleitet. Ein VPN brächte die Rechtsfrage mit, die oben dargestellt ist.

Ist eine eSIM in China erlaubt? Keine der hier zitierten Vorschriften verbietet sie. Dass ihr Roaming-Verkehr als regulärer Kanal gilt, ist eine Lesart des Wortlauts: Eine Behörde hat sich dazu nicht geäußert.